... elektromobilität

Es sieht so aus, als solle der Umstieg auf batteriebetriebe Autos die Welt retten können. Man verspricht sich davon Emmissionsfreies fahren und damit saubere Luft in den Städten.

Ich sehe das kritisch und kann aktuell nicht so recht daran glauben.

Lokal Emissionsfrei vs. global Emmissionsfrei

Der Gedanke ist verführerisch. Autos mit Batterien stinken nicht und blasen ichts in die Luft. Gut. Das heißt ja dann bei 0 Emmissionen pro Auto * Milliarden Autos: 0 Emissionen.

Na wenn man da mal nicht zu kurz springt.

Wieviel CO2 wird eigentlich benötigt um eine Betterie zu bauen? Wieviel CO2 benötigt man um eine Batterie zu entsorgen? Und wie viel Chemie wird für diese Vorgänge benötigt?

Hat schon mal jemand ausgerechnet wie viel das ist? Ich bin mir nicht sicher, würde aber nicht mein letztes Gehalt dafr verwetten, dass sich das wirklich ausgeht, zumal man, nach meinem Kenntnisstand, die alten Batterien lediglich wegwerfen aber weder Re-Cyclen noch Up-Cyclen kann.

Batterien und seltene Erden

Wir sollten uns nichts vormachen (lassen). Lithium-Ionen Akkus sind ne tolle Sache. Aber ich habe meine Zweifel, dass wir genügend davon bauen können, um jedes heute mit benzin / Diesel betriebene Fahrzeug durch ein elekrofahrzeiug ersetzen zu können.

Ohne der Experte zu sein, und auch wenn die Quelle Utopia sicher nicht BMW-Vorstandstauglich ist, interessant ists schon: https://utopia.de/elektroautos-rohstoffe-werden-knapp-4074/. Ich kann mir vorstellen, dass wir mit einem Mega Kater von der Elektro-durch-Batterie-Autos Party aufwachen, wenn wir Südamerika einmal komplett (mit Diesel Betriebenen Baggern und Co) umgegraben haben, damit wir in der ersten Welt sauberere Innenstädte haben. Und die "dritte" Welt sieht aus wie eine Mondlandschaft und ist komplett abhängig in einem Pseudo-Kolonialsystem (was wir mit Kaffee können, können wir sicher auch mit Lithium). Das ist aus meiner Sicht die Lösung nicht.

Die Menge an Autos

Wir werden die Welt nicht retten, wenn wir nicht einen Weg finden, mit weniger Autos auszukommen. Das beudetet für den Einzelnen, dass er/sie/es sich eine Umgebung schaffen muss in der eine vernünftige Verkehrsgrundversorgung abgeboten wird (ich schreibe bewusst im aktiv des einzelnen Individuums, denn die einzelnen formen ja "den Staat" bzw, die Staaten) ud das bedeutet für die Automobilindustrie vor allem ein Umdenken in deren Geschäftsmodellen. Mit mehr verkaufen mehr Gewinne erzielen ist jetzt intellektuell nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen. Mit weniger verkauften Produkten den gleichen Gewinn zu erzielen, da muss man sich schon bisschen anstrengen. Das ist aber eine nint zu unterschätzende Aufgabe, sonst gewinnt am Ende immer die Sorge um den jetzigen Arbeitsplatz vor der Sorge um den lebenswerten Planeten für folgende Generationen.

Meine Ideen

Wenn ich etwas zu bestimmen hätte, würde ich folgende Schwerpunkte setzen:

  1. Verkehrskonzepte: wie bekommen wie die Anzahl an Autos weltweit reduziert, und das möglichst ohne, dass Menschen auf zu viel Mobilität verzichten müssen?
  2. Reale-Preise für Individuelle Mobilität:
    Ich mag Autofahren. Aber es ist zu billig und wird deswegen Inflationär genutzt. Ich mag auch schneller als 120km/h fahren, aber auch das ist zu billig.
    Ich würde das so machen:
    in den Sprit-Preisen sind Anteile eingerechnet, die dazu verwendet werden, die Umweltschäden zu kompensieren (Hochwasserschutz, Lungenkliniken, etc.). Und auf Autonbahnen gibt es ein 120 km/h Tempolimit. Ganz links gibts die Schnellfahrspur, da kostet der km halt 2 EUR zusätzlich und man darf so schnell fahren, wie man will. Mit dem Geld erhält man die Infrastruktur für den Rest.
    Thema Flugverkehr gehört ganz anders geregelt. für 19 EUR nach Malle kann einfach nicht sein, aber das gehört nicht hier hin.
  3. E-Fuels: Verbrennungsmotoren können wir. Der Vorteil ist, dass wir aktuell nur bei Öl-basierten Kraftstoffen eine Energiedichte hinbekommen, die zum Einen zur (weltweiten) Infrasturkur, zum Anderen aber auch zu den Gewohnheiten der Menschen passt.
    Es muss doch möglich sein, mit genügend Elektirzität (aus Solar-, Wind- ud Wasserkraft, davon hätten wir genug!!!) etwas ähnliches wie Otto- Kraftstoff zu erzeugen, den auf bestehenden Wegen zu verteilen und damit ein Auto anzutreiben. Klar wäre das nicht lokal Emmissionsfrei, aber wenn man in solchen Anlagen das CO2 as der Luft nimmt, den Kohlenstoff heraustrennt und "verflüssigt", dann ist das global Emmissionsfrei. Im Grunde muss man doch "nur" den Prozess CO2 --> Baum --> Torf --> Öl --> Benzin beschleunigen (von ein paar millionen Jahren auf ein paar Minuten oder Stunden...